Über mich
Meine Wahrnehmung
Ich bin hochsensibel und nehme vieles sehr intensiv wahr: Stimmungen, Zwischentöne, Veränderungen, Licht, Geräusche oder die Atmosphäre eines Ortes. Lange wusste ich nicht, dass diese Art der Wahrnehmung einen Namen hat.
Heute verstehe ich sie als Stärke und als einen wichtigen Teil von mir.
Meine Hochsensibilität prägt, wie ich denke und wie ich Menschen, Situationen und meine Umgebung erlebe. Sie macht mich aufmerksam, neugierig und offen. Vieles wirkt lange in mir nach. Gleichzeitig schenkt mir diese Wahrnehmung Kreativität und Empathie. Aus ihr kommen viele meiner Ideen, Geschichten und Projekte.
Meine Wege
Mein beruflicher und persönlicher Weg war nicht geradlinig. Ich habe in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet, Neues gelernt, mich weiterentwickelt und immer wieder Entscheidungen getroffen – auch über die Richtung meines Weges. Manche Schritte waren geplant, andere entstanden, weil sich eine Möglichkeit geöffnet hat oder weil ich gespürt habe, dass etwas nicht mehr zu mir passt. Es gab aber auch Situationen, in denen ich gezwungen war, mich an Gegebenheiten anzupassen, die ich nicht beeinflussen konnte.
Diese Vielseitigkeit sehe ich nicht als Umweg. Sie ist Teil meiner Entwicklung. Jede Erfahrung hat etwas hinzugefügt: Wissen, Menschenkenntnis, neue Fähigkeiten oder eine neue Perspektive. Ich lerne gern und probiere Dinge aus. Wenn eine Idee trägt und sich richtig anfühlt, zeigt sich manchmal eine neue Richtung.
Manchmal falle ich auf diesem Weg auf die Nase oder es fühlt sich genau richtig an.
Oft entstehen gerade dann die schönsten neuen Wege – besonders, wenn man nicht alles schon vorher wissen muss und auch mal über sich selbst lachen kann.
Meine Ideen und Projekte
Viele meiner Ideen beginnen mit einer Beobachtung, einer Frage, einem Bild oder einem Satz, der mich nicht mehr loslässt. Dann gehe ich ihnen nach, denke weiter, probiere aus und finde heraus, welche Form zu ihnen passt. Manche erzähle ich als Geschichte, aus anderen entwickle ich ein Buch oder ein ganz anderes Projekt.
Ein Herzensprojekt sind die Sternchengeschichten – poetische Kinderbücher mit Seele für Kinder, die die Welt intensiver wahrnehmen. Sie erzählen von feinen Sinnen, starken Gefühlen und besonderen Sichtweisen und zeigen Hochsensibilität als Stärke. Die Bücher sollen sich wie ein kleines Zuhause anfühlen: wie ein vertrauter Ort, an den ein Kind nach einem schwierigen Tag zurückkehren kann und an dem es spürt: Ich bin genau richtig, so wie ich bin. Dieses Gefühl von Geborgenheit prägt die Sprache, die Bilder und die ganze Atmosphäre. Und weil aus den einzelnen Büchern nach und nach eine eigene Welt wächst, bekommen die Sternchengeschichten auch eine eigene Website.
Auch Fotografie, Keramik und KI gehören zu meiner Art, Ideen auszudrücken. Mit der Kamera halte ich Momente fest, die mich berühren. Bei der Keramik entsteht unter meinen Händen manchmal etwas, das mich selbst überrascht. Und mit KI mache ich Bilder und Gedanken sichtbar, die vorher nur in meinem Kopf waren. Hochsensibilität, Kommunikation und Natur ziehen sich dabei durch vieles, was ich mache.
Nicht jede Idee wird sofort zu einem fertigen Projekt. Manche lege ich erst einmal beiseite, andere lassen mich einfach nicht in Ruhe. Ich greife sie wieder auf, denke sie weiter – und irgendwann weiß ich, welche Form wirklich zu ihnen passt.
Regional engagiert
Neben meinen eigenen Projekten engagiere ich mich für den Verein Offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region e.V.
In der Geschäftsstelle halte ich viele Fäden zusammen: Ich koordiniere die Vereinsarbeit, bereite Mitgliederversammlungen vor, übernehme die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, betreue die Website inhaltlich und bündele die Zuarbeiten rund um die Tage der offenen Höfe.
Natur, Bewegung und Meer
Beim Laufen kommen meine Gedanken in Bewegung. Am liebsten bin ich mit dem Hund im Wald unterwegs, gehe um den See oder suche mir Wege, auf denen es ruhig ist und ich Abstand vom Alltag bekomme. In der Bewegung sortiert sich vieles fast von selbst. Gedanken werden klarer, neue Verbindungen entstehen, und manches, was vorher nur lose im Kopf war, fügt sich zusammen.
Am Meer helfen mir Wellenrauschen, die Weite und der Wind, innerlich zur Ruhe zu kommen und klarer zu denken.
Dort kann ich atmen – mit einem Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit.


