Keramik

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Wenn Hände Gestalt formen

Wenn Hände Gestalt formen

Keramik

Eine Idee für eine Figur oder eine Form begleitet mich oft lange, bevor ich sie umsetze. Sie bleibt im Hintergrund, entwickelt sich weiter und irgendwann ist der Moment da, an dem ich beginnen kann. Dann halte ich die Grundidee in einer kleinen Skizze fest und denke die notwendigen Arbeitsschritte kurz durch.
Beim Formen tritt dieses bewusste Planen wieder zurück. Ich spüre in den Ton hinein, und meine Hände finden ihren Weg fast von allein – wie ein Muskelgedächtnis. So entstehen vor allem Figuren, Köpfe, Fantasy- und Märchengestalten, große frei geformte Blüten und manchmal auch Gefäße, die bei mir fast immer ein Gesicht bekommen. Dabei zeigen sich oft Ausdruck und Stimmung erst beim Arbeiten – und manchmal überraschen sie auch mich selbst.

Was aus Ton entsteht

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